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Kurzinfo 3 / 2007 vom 2.Oktober 2007

Liebe Mitglieder,

sehr geehrte Mitarbeiter,

 

nachstehend haben wir für Sie Informationen aus dem 3. Quartal 2007 zusammengefasst.

 

Seit 1. September arbeitet Frau Inga Kockerols als Geschäftsführerin der Lebenshilfe Miesbach. Soweit nicht schon geschehen, wird sie sich in den nächsten Wochen und Monaten bei Ämtern und Partnerorganisationen der Lebenshilfe vorstellen. Der Vorstand zieht sich damit aus der operativen Geschäftsführung wieder zurück.

 

Die formale und finanzielle Sanierung unserer Lebenshilfe ist gut vorangekommen. Alle Leitungsfunktionen sind jetzt besetzt. Neu kam ab 1. September noch Frau Sabine Engewicht als Leiterin der beiden Frühförderstellen Hausham und Holzkirchen dazu. Frau Engewicht ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt mit ihrer Familie in Hausham. Die örtlichen Verhältnisse sind ihr gut bekannt.

 

Alle Einrichtungsleiter haben sich auf den Weg gemacht und zum Teil verloren gegangene Kontakte zu Kindergärten, Ärzten, Schulen und anderen Institutionen wieder neu geknüpft. Damit verbunden ist auch eine inhaltliche Erneuerung der Lebenshilfe Miesbach. Die Entwicklung und Umsetzung neuester Erkenntnisse der aktuellen Heilpädagogik für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen ist unser oberstes Ziel.

 

Wir haben dafür sehr viel Geld in den heilpädagogischen Kindergarten und  Hort in Hausham investiert und ein optimiertes pädagogisches Raumkonzept in Zusammenarbeit mit der Heimaufsicht der Regierung von Oberbayern umgesetzt. Die Umbaumaßnahmen sind nahezu abgeschlossen. Unserem Architekten, Herrn Groß, sei hier für seine sehr engagierte Betreuung der Baumaßnahmen ein großes Lob ausgesprochen. Ebenso den Behörden der Gemeinde Hausham und des Landratsamts Miesbach für die schnelle Bearbeitung der erforderlichen Genehmigungen. Im März 2008 möchten wir der Öffentlichkeit unsere Ergebnisse in einem Tag der offenen Tür präsentieren. Lassen Sie sich überraschen.

 

Unser Dank gilt auch den zahlreichen Spendern im 3. Quartal, allen voran der Kreissparkasse Miesbach und dem Rotary Club Schliersee, die uns mit Großspenden die Anschaffung hochwertiger Spielgeräte im neugestalteten Spielhof ermöglicht haben.

 

Die Mitgliederversammlung hat am 26. Juli einige Satzungsänderungen beschlossen. Der Name des Vereins lautet jetzt "Lebenshilfe Miesbach e.V.". Mitarbeiter, die Vereinsmitglieder sind haben künftig kein  Stimmrecht mehr. Die Lebenshilfe insgesamt sieht sich in erster Linie als Interessengemeinschaft betroffener Eltern und möchte das in Zukunft wieder mehr in den Vordergrund stellen. Die Überführung der Einrichtungen in eine zu gründende GmbH wurde zum 1. 1. 2008 beschlossen. Die Offene Behindertenarbeit soll bis auf weiteres aus inhaltlichen Gründen im Verein verbleiben.

Aus den Einrichtungen:

 

Tagesstätten:

Alle 78 Plätze für Kinder und Jugendliche sind besetzt. 13 Mitarbeiter, überwiegend Therapeuten und Heilpädagogen, haben in diesem Schuljahr neu bei uns begonnen. Die endgültige schriftliche Betriebserlaubnis für die Tagesstätten wurde im September erteilt. Damit ist der Weg für neue Entgeltverhandlungen endlich frei.

 

Kinderheim Haus Bambi:

Zwei Jugendliche konnten nach Erreichen der Volljährigkeit in die Regens-Wagner-Stiftung in Erlkam umziehen. Wir freuen uns mit ihnen, dass alles so gut geklappt hat.  Insgesamt konnten seit Anfang September drei Plätze - trotz erheblicher Anstrengungen der Leitung - nicht nachbesetzt werden. Das bedeutet für die Lebenshilfe einen Ausfall an Einnahmen von über 600.-€ pro Tag (!). Wir dürfen diese freien Plätze alternativ als Kurzzeit-Pflegeplätze vergeben und können so Familien besonders in der Urlaubszeit helfen. Insgesamt wird sich die (unfreiwillige) Beschränkung auf ein Heim für Kinder im Kontext der aktuellen Sozialpolitik als zunehmend problematisch erweisen.

 

Frühförderung:

Der neue Rahmenvertrag mit dem Landkreis und den Kassen wurde endgültig zum Abschluss gebracht. Mit dem Ergebnis können wir einigermaßen gut leben. Die neue Leiterin wird im Auftrag des Vorstands eine grundlegende Neustrukturierung der FFö vornehmen und weitere attraktive heiltherapeutische Komplex-Angebote für förderbedürftige Kinder entwickeln.

 

Offene Behindertenarbeit:

Die OBA wird künftig mehr Freizeiten anbieten. Insbesondere soll gemeinsam mit unseren Tagesstätten ein erweitertes Ferienangebot für unsere Kindergarten- und Hortkinder erarbeitet werden. Alle sonstigen Aktivitäten der OBA laufen normal weiter. Der Schwerpunkt der künftigen Vereinsarbeit wird in der Stärkung des Ehrenamts innerhalb der offenen Dienste liegen.

 

Allen Mitarbeitern und Mitgliedern wünschen wir ein gutes Jahresende. Laufende Hinweise zu unseren Aktivitäten finden Sie auf unserer Homepage unter www.lebenshilfe-miesbach.de.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

im Auftrag des Vorstands

Rudolf Maier-Kleeblatt, Vorstandsvorsitzender




Kurzinfo Nr. 2 / 2007 vom 2. Juli 2007

 

 

 

Liebe Mitglieder,

sehr geehrte Mitarbeiter,

 

nachstehend haben wir für Sie die Informationen aus dem 2. Quartal 2007 zusammengefasst.

 

Vorab gleich die wichtigste Nachricht: Ab September 2007 tritt Frau Inga Kockerols ihren Dienst als Geschäftsführerin der Lebenshilfe Miesbach an. Sie ist 41 Jahre alt und familiär ungebunden. Sie verfügt über mehrjährige Erfahrung als Geschäftsführerin einer großen Caritas-Einrichtung und bringt hervorragende persönliche und fachliche Voraussetzungen mit. Wir sind davon überzeugt, mit ihrer Hilfe die anstehenden Aufgaben meistern zu können, vorrangig den Übergang unserer Einrichtungen in eine gGmbH, die in der nächsten Mitgliederversammlung definitiv zu beschließen ist.

 

Ab Juli 2007 beginnt das Procedere, das am 1. Januar 2008 mit der Aufnahme des operativen Geschäfts der gGmbH abgeschlossen sein soll. Da Herr Wilms eine solche Umwandlung im Rahmen seiner Geschäftsführungstätigkeit bei der LH Starnberg bereits erfolgreich durchexerziert hat, verfügen wir über genügend internes Know How, um die nötigen Schritte einzuleiten.

 

Der Auflösung der Stiftung hat die Mitgliederversammlung am 10. Mai 2007 einstimmig zugestimmt.

 

Die Vorstandschaft wurde für das Haushaltsjahr 2006 einstimmig entlastet.

 

Die endgültige Auflösung der Ebene der Bereichsleitungen wurde jüngst vollzogen. Mit der Einführung neuer Strukturen, die eine Verteilung bisheriger Verwaltungs- und Führungsaufgaben auf die neue Geschäftsführerin, die (neuen) Einrichtungsleiterinnen und die zugehörigen Verwaltungskräften vorsieht, wird die bisherige Position der Verwaltungsleitung entbehrlich.

 


Die Heimaufsicht (Reg. von Obb.) hat uns die endgültige schriftliche Version der Betriebserlaubnis für die Heilpädagogischen Tagesstätten (HPT) in Hausham erstellt und an Bezirk und Landratsamt Miesbach weitergereicht. Sie beinhaltet eine deutliche Anhebung des Anteils an Fachkräften in der Gruppe sowie im Fachdienst und eine Ausweitung der räumlichen Kapazitäten für die genehmigten 78 Kinder und Jugendlichen. Beides setzen wir in den kommenden Wochen um.

Einige neue bzw. freiwerdende Stellen konnten wir bereits mit neuen qualifizierten Mitarbeitern besetzen.

Die Leitung der HPT übernehmen ab September 2007  Frau Almuth Schmitz und Frau Bianca Schleich(als Stellvertreterin).

 

Im kommenden Schuljahr hoffen wir - nach Fertigstellung aller Umbaumaßnahmen  - an einem "Tag der offenen Tür" der Öffentlichkeit eine hochattraktive Heilpädagogische Tagesstätte präsentieren zu können.

 

Die Gemeinde Hausham hat unseren Umbau-Antrag für die früheren VHS-Räume genehmigt. Ebenso wurde der Verkauf eines knapp 600 m² großen Grundstücks an die LH MB zu einem sehr günstigen Preis beschlossen. Wir danken sehr für das großzügige Entgegenkommen des Bürgermeisters und des Gemeinderats.

 

Einige der neuen Spielgeräte der Fa. Richter wurden auf der Westseite der HPT bereits aufgestellt. Eine Einweihung des neuen Sand- und Wasserspielplatzes ist am 20. Juli im Rahmen des Sommerfestes geplant .

 

In der vergangenen Woche wurden alle Mitarbeiter über die von der Heimaufsicht vorgegebenen Wochenarbeitszeiten im neuen Schuljahr informiert und die Verträge angepasst. Dies bedeutet für manche eine Erhöhung, für andere eine Erniedrigung ihrer bisherigen Arbeitszeit. Einige MitarbeiterInnen müssen sich binnen gesetzter Frist nachqualifizieren.

 

Gleiches ist auch im Haus Bambi geschehen, allerdings in erheblich geringerem Umfang. Leider mussten wir eine Mitarbeiterin in der Hauswirtschaft komplett kündigen. Für sie wurde eine Ersatzstelle in der Umgebung gesucht.

 

Im Kinderheim wurden die Dienstpläne gemäß dem Wunsch aller Mitarbeiter auf die 11-Stunden-Schicht umgestellt.

 

Im Verwaltungsbereich  der Geschäftsstelle wurden ebenfalls Stellen angepasst. Frau Weber hat uns mit einer freiwilligen Reduzierung sehr geholfen. Vielen Dank.

 

Im Keller der Frühförderung in Hausham wurde ein Aktenarchiv angelegt, um den Speicher der Geschäftsstelle zu entlasten.

 

Drei Fahrzeuge aus dem Fuhrpark wurden aus Alters- oder Rationalisierungsgründen verkauft.

 

Es gab im 2. Quartal einen erfreulich hohen Zugang von Spenden und Erbschaften, insgesamt  28.200,- €.  Ein herzlicher Dank dafür an alle Gönner.

 

Die nächste Mitgliederversammlung findet am Donnerstag, 26. Juli 2007 um 19 Uhr, im Begegnungsraum der Tagesstätten, in Hausham statt.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

im Auftrag des Vorstands

Rudolf Maier-Kleeblatt, Vorstandsvorsitzender

 


Kurzinfo Nr. 1 / 2007 vom 14. April 2007

 

 

Liebe Mitglieder,  

sehr geehrte Mitarbeiter, 

 

nachstehend haben wir für Sie die wichtigsten Informationen aus dem 1. Quartal

2007 zusammengefasst:

 

Das Tal der Tränen scheint durchschritten.

 

1. Im Dezember 06 erhielten wir (endlich) von der Heimaufsicht  (Regierung von Oberbayern) die schriftliche Betriebserlaubnis für das Haus Bambi und konnten danach zügig die Leistungs- und  Entgeltvereinbarung mit dem Bezirk Oberbayern abschließen. Die erzielte Entgelterhöhung um knapp 10% von 184.- € auf 202.- € pro Tag pro Kind (inkl. Abschreibung des Gebäudes) liegt zwar deutlich unter unseren Erwartungen, insgesamt können wir jedoch mit den neuen Sätzen das Kinderheim (bei voller Belegung!) einigermaßen kostendeckend betreiben. Leider sind uns die bisherigen drei Kurzzeitpflegeplätze nicht mehr genehmigt worden. Nur noch in Ausnahmefällen (wenn unsere Kinder länger abwesend oder Plätze nicht belegt sind) dürfen wir substitiv Kinder zur Pflege aufnehmen.

 

Das Haus Bambi steht seit März 07 unter der alleinigen Leitung von Frau Steinwender. Derzeit wird die Umstellung auf die pädagogisch sinnvollere Schichtlänge von 10 auf 11 Stunden vorbereitet.

 

Kürzlich fand ein sehr angenehmes und wichtiges Treffen unseres Vorstands mit der Leitung der Regens-Wagner-Stiftung in Erlkam statt. Neben vielem anderen wurden die dortigen Aufnahmemöglichkeiten für unsere Bambi-Kinder erörtert, ein Thema, das einigen Bambi-Eltern stark auf den Nägeln brennt. Es wurde versichert, dass man sich dort weiter in hohem Maße den Bambi-Kindern und der Lebenshilfe Miesbach verpflichtet fühlt und alles tun wird, um weiterhin zu helfen.

 

2. In den Heilpädagogischen Tagesstätten in Hausham hat sich enorm viel Positives bewegt. Mit der beherzten Unterstützung unserer Mitarbeiterin Bianca Schleich konnte in kürzester Zeit die gesamte Planung des Umbaus der früheren VHS-Räume nach heilpädagogischen Gesichtspunkten überarbeitet und zusammen mit der neuen heilpädagogischen Konzeption der Heimaufsicht präsentiert werden, die davon sehr angetan war. Die Verhandlungen für die Erteilung der schriftlichen Betriebserlaubnis verliefen sehr kooperativ. Wir dürfen die Genehmigung in Kürze erwarten (und können dann in die Entgeltverhandlungen eintreten).

Es wird sich durch die darin enthaltenen künftigen Auflagen die personelle Gesamtsituation der Heilpädagogischen Tagesstätten erheblich verbessern, da wir ab dem neuen Schuljahr Anspruch auf zusätzliche Fachkräfte für den gruppenübergreifenden Dienst haben werden. Spätestens zu Beginn des neuen Schuljahres müssen zwei Leitungspositionen der Heilpädagogischen Tagesstätten mit heilpädagogischen Fachkräften besetzt werden. Über die vorliegenden Bewerbungen wird demnächst entschieden.

 

Die Konzeption der völligen Neugestaltung des Spielhofs wird derzeit von Mitarbeiterinnen erarbeitet und soll in vier Wochen vorgestellt werden. Im Rahmen des Projektes "Zeit für Helden" werden uns Jugendliche unter der Federführung des Kreisjugendrings (Herr Rott) eine Kletterwand im Begegnungsraum und ein versenktes Trampolin im Garten einbauen. Bei der Gemeinde Hausham wurde der Zukauf einer Grundstücksteilfläche zur Erweiterung des Spielhofs für unsere Kinder beantragt.

 

Alle Umbaumaßnahmen sollen noch heuer in den Sommerferien erfolgen. Die Kosten werden insgesamt ca. 400.000.- € (inkl. Spielhof) betragen. Entsprechende Zuschüsse werden wir beantragen.

 

3. Nach dem Weggang von Frau Ranner steht die Offene Behindertenarbeit (OBA) unter der Leitung von Herrn Pawlowski. Alle Angebote (FeD, Freizeitclub, Beratungseinsätze, Freizeiten) sollen erhalten bleiben. Dazu werden wir verstärkt versuchen ehrenamtliche Kräfte zu gewinnen. Die OBA ist Ende März in die Geschäftsstelle in der Brentenstraße 7 in Hausham umgezogen und unter der Telefonnummer 08026/92072-18 (am besten vormittags) erreichbar.

 

4. Es gibt seit einigen Wochen eine neue Website, die von unserer Vorstandssekretärin Frau Kukofka gepflegt wird. Sie finden dort unter der Adresse www.lebenshilfe-miesbach.de unter anderem den Jahresbericht 2006. Dieser Bericht ist auch in Papierform in der Geschäftsstelle (Tel. 08026/92072-0) erhältlich. Auf Anforderung kann er auch per Post zugeschickt werden.

 

5. Zu Beginn des Jahres wurde die Unternehmensebene der Bereichsleitungen abgeschafft. Sie hat sich als zu kostspielig und unternehmenspolitisch kontraproduktiv herausgestellt. Die entsprechenden Leitungsaufgaben werden gemeinsam vom geschäftsführenden Vorstand, dem seit Dezember 06 auch Herr Wilms (als pensionierter Lebenshilfe-Profi) angehört und den Einrichtungsleitungen wahrgenommen, was bereits erste Früchte getragen hat.

 

6. Die Lebenshilfe-Stiftung tritt in ihre finale Phase. Steuerrechtliche Bestimmungen haben unser ursprüngliches Konzept zu Fall gebracht. Ein gemeinnütziger Verein darf einer anderen Körperschaft nur sog. freie Mittel übertragen! Über freie Mittel verfügen wir nicht, da unsere Rücklagen (auch die Erbschaften!) zweckgebunden sind und nach Auskunft des Finanzamts Miesbach nicht umgewidmet, bzw. aufgelöst werden können. Da wir die Hoffnung auf eine externe Dotierung noch nicht aufgegeben haben, lassen wir die Stiftung noch dümpeln.

 

7. Im Laufe des zweiten Halbjahres 2006 hat sich sehr deutlich herausgestellt, dass nicht alle Schwierigkeiten und Probleme im Rahmen der Lebenshilfe Miesbach e.V. gelöst werden können. Deshalb wurde im Februar von Vorstandsmitgliedern und externen Interessierten der unabhängige Förderverein "Lebenshilfe Extra e.V." gegründet. Seine Aufgabe besteht darin, das Angebot der Lebenshilfe Miesbach zu ergänzen. So sind wir jetzt in der Lage, den lange gehegten Elternwunsch nach längeren Öffnungszeiten im Kindergarten umzusetzen. Eltern beteiligen sich auf freiwilliger Basis an den Mehrkosten. Den Hauptbetrag übernimmt der Lebenshilfe Extra e. V.. Ab Herbst 07 dürfen wir auf eine Beteiligung durch den Bezirk hoffen.

 

8. Am Ende des vergangenen Jahres stand leider wieder ein unerträglich hohes Defizit von ca. 300.000.- €. Die Ursachen finden Sie im Jahresbericht erläutert. Heuer haben wir erstmals nach drei Katastrophenjahren die Chance, mit keinem oder einem vergleichsweise geringen Defizit abzuschließen. Unsere derzeitigen Berechnungen lassen maximal 50.000.- € Defizit aus dem operativen Geschäft erwarten. Zum einen schlägt die OBA im 1. Quartal noch mit Altlasten von 25.000.- € zu Buche, zum anderen stehen die Entgeltverhandlungen für die HPT noch aus. Sorgen bereitet uns die  Frühförderung. Einige Mitarbeiter erbringen immer noch nicht annähernd die gesetzte Normvorgabe von 1553 Behandlungseinheiten, die allgemeiner Standard und absolut notwendig sind, um die Kosten für eine Vollzeitstelle zu refinanzieren. Wir sind hier zu deutlichen  Maßnahmen entschlossen.

 

9. Hocherfreut sind wir über die anhaltende Spendenfreudigkeit unserer Gönner in der Bevölkerung. Das vergangene Jahr hat uns einen Rekord von ca. 55.000.- € Spenden beschert. Auch in diesem Jahr scheint sich dieser Trend fortzusetzen. Insbesondere hat uns im 1. Quartal 2007 der Rotary-Club Tegernsee, der Freunde des Crysanthemenball e.V., Prof. Dr. Gebauer, die Raiffeisenbank im Oberland e.G. u.v.a.m. mit äußerst großzügigen Spenden in Höhe von insgesamt über 30.000.- € unterstützt. Allen Spendern sei auch an dieser Stelle nochmals unser herzlichster Dank ausgesprochen.

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10. Die Sanierungsmaßnahmen zeigen allmählich Wirkung. Als nächsten Schritt werden wir versuchen, mit geeigneten PR-Aktionen die Flurschäden der  Schlammschlachten von 2005 zu beheben. Das Angebot der Lebenshilfe Miesbach ist in der Bevölkerung und sogar in manchen Fachkreisen zu wenig bekannt. Wir werden deshalb mit gezielten Aktionen Kontakte zu wichtigen Partnern (Förderzentrum, Kindergärten, Schulen, Ärzten, Medien) aufnehmen, um uns wieder auf positive Weise ins Spiel zu bringen. Derzeit wird im Haus Bambi ein 15-minütiger Dokumentarfilm für unsere Informationszwecke gedreht. Im Zwergerl-Magazin sind wir regelmäßig vertreten.

 

11. Beiliegend finden Sie die Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung am Donnerstag, 10. Mai 2007, um 19.00 Uhr, im Begegnungsraum der Tagesstätten in Hausham.

 

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

im Auftrag des Vorstands

Rudolf Maier-Kleeblatt, Vorstandsvorsitzender

 



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Kurzinfo Nr. 3 / 2006 vom 24. Oktober 2006

 

Liebe Mitglieder,

sehr geehrte Mitarbeiter,

 

nachstehend haben wir für Sie die wichtigsten Informationen aus dem 3. Quartal
2006 zusammengefasst:

  1. Unser Verwaltungsleiter, Herr Krutzenbichler, nimmt seit September stark erweiterte Aufgaben der Geschäftsführung wahr und hat dazu entsprechende Vollmachten und Kompetenzen erhalten. Unter anderem obliegt ihm die Dienstaufsicht über alle Mitarbeiter, dazu noch die Fachaufsicht über die technischen und hauswirtschaftlichen  Bereiche und die Verwaltung. Seit Oktober vertritt er die LHMB - auf eigenen Wunsch - gemeinsam mit Frau Renate Leirer und Landrat Norbert Kerkel im Verwaltungsrat der Oberlandwerkstätten.

  2. Frau Britze übernimmt dankenswerterweise die Fachaufsicht für alle pädagogischen Mitarbeiter.

  3. Die freie Position im Vereinsvorstand wurde mit Herrn Manfred Wilms nachbesetzt. Herr Wilms ist 64 Jahre alt, befindet sich im Vorruhestand und war 27 Jahre Geschäftsführer der Lebenshilfe Starnberg. Herr Wilms hat mit seiner Frau im April 2006 bereits maßgeblich zur Klärung der Situation in Bezug auf die Landkreis-Zuschüsse für die OBA beigetragen.  Wir freuen uns außerordentlich darüber, mit ihm einen kompetenten und erfahrenen Profi zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Vorstand gewonnen zu haben.

  4. Nach Ausschöpfung aller sinnvollen Sparmöglichkeiten stehen wir jetzt an dem Punkt, wo wir nur noch durch angemessene Erhöhung der Entgelte für unsere Leistung an den behinderten Kindern weitere Defizite verhindern können. Die Entgeltverhandlungen mit dem Kostenträger (Bezirk Oberbayern) und der Heimaufsicht (Regierung von Oberbayern) wurden von Frau Britze und Herrn Krutzenbichler hervorragend vorbereitet. Gegenwärtig scheinen wir allerdings daran zu scheitern, dass der Kostenträger nicht bezahlen will was die Heimaufsicht uns an Mindeststandards (Personal, Räume usw.) vorschreibt und uns seit Monaten hinhält, während bei uns täglich Verluste auflaufen. Wir haben uns entschlossen, uns mit Hilfe eines renommierten Fachanwalts für Sozial- und Verwaltungsrecht gegen dieses politisch unfaire Spiel zur Wehr zu setzen.

  5. Die juristischen Nachwehen des großen Lebenshilfe-Konflikts vor zwei Jahren nähern sich ihrem Ende. Mit Frau Eiter konnten wir uns auf einen Vergleich zur Beilegung aller Streitigkeiten einigen. Inhalt des Vergleichs ist auch die Übereinkunft, in den Medien keinen weiteren Kommentar abzugeben.

  6. Das staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren gegen Frau Faltermeier in der Angelegenheit OBA-Zuschuss wurde zwischenzeitlich offiziell eingestellt. Es ist nach inoffizieller Auskunft davon auszugehen, dass auch die beiden übrigen Verfahren eingestellt werden und somit endgültig Ruhe einkehrt. Es mag ein schwacher Trost sein, dass ähnlich heftige Auseinandersetzungen aus ähnlichen Gründen in ähnlich unschöner Weise auch in
    anderen Lebenshilfen öffentlich ausgetragen wurden. Dies hat sicherlich auch mit der schwierigen Umbruchs- und Ablösephase der Lebenshilfe-Vereine in den letzten Jahren zu tun.

  7. Der Stiftungsratsvorsitzende Herr Dr. Wieland bereitet derzeit die Vermögensübertragung in die Stiftung vor. Es sind steuerrechtlich sehr knifflige Fragen zu klären, um eventuelle spätere Forderungen des Finanzamts im Vorfeld bereits zu verhindern. Die Einrichtungen werden über den Jahreswechsel hinaus noch solange beim Verein verbleiben, bis die Stiftung eine gGmbH als Trägerin der Einrichtungen gegründet hat.

  8. In den Sommerferien wurde ein behindertengerechter Durchgang von den Tagesstätten zum Begegnungsraum im 1. Stock geschaffen, um eine Anbindung an die frei werdenden Räume nach dem Auszug der VHS im kommenden Jahr zu haben und die Auflagen der Heimaufsicht zu erfüllen.

  9. Für die Neustrukturierung der offenen Behindertenarbeit  suchen wir dringend ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter. Sollten sie Interesse haben oder jemanden kennen, bitten wir Sie sehr herzlich, uns in der Geschäftsstelle anzurufen. Kontakt: Frau Kukofka (Tel. 08026-92072-0).

  10. Unser besonderer Dank geht an die zahlreichen Spender, die uns in diesem Jahr wieder mit namhaften Beträgen (meist vierstellig) unterstützt haben und an diejenigen Mitarbeiter, die durch flexible Anpassung Ihrer Arbeitszeit an den Bedarf mitgeholfen haben, die Kostensituation zu optimieren.


Mit freundlichen Grüßen

 


Rudolf Maier-Kleeblatt
Vorstandsvorsitzender
im Auftrag des Vorstands

 



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Kurzinfo Nr. 2 / 2006 vom 20. Juni 2006

 

Liebe Mitglieder,
sehr geehrte Mitarbeiter,

 

nachstehend haben wir für Sie die wichtigsten Informationen aus dem 2. Quartal `06
zusammengefasst:

  1. Die erfreulichste Nachricht: Nach intensiven gemeinsamen Bemühungen mit Frau Faltermeier und externen Experten konnten wir dem Landkreis Miesbach am 30. Mai 2006 eine umfassende Darstellung der Situation unserer zweckgebundenen Rücklagen vorlegen. Der Kreisausschuss hat daraufhin am 19. Juni einstimmig beschlossen, seine Rückforderung von 263.000.- € an geleisteten OBA-Zuschüssen früherer Jahre fallen zu lassen. Unser besonderer Dank geht dabei an das Ehepaar Wilms, LH Starnberg, und an unsere Kreispolitiker, die sich beherzt für die LH eingesetzt haben.

  2. Die Offene Behindertenarbeit (OBA) ist nach wie vor mit über 100.000.- € Jahresdefizit unser größtes finanzielles Sorgenkind. Für den Herbst sind bereits personelle Veränderungen eingeleitet. Ein Konzept für eine schlankere OBA wird derzeit mit den Einrichtungs- und Bereichsleitern erarbeitet. Die Ergebnisse werden mit den zuständigen öffentlichen Stellen zeitnah verhandelt. Der Vorstand wird der Mitgliederversammlung aus inhaltlichen, gesellschaftlichen und satzungsmäßigen Gründen vorschlagen, die OBA als Kernaufgabe mit hohem Bedarf an ehrenamtlicher Mitarbeit dauerhaft im Verein zu
    belassen.

  3. Herr Greif hatte am 12.04.06 zum 30.06.06 gekündigt. Nachdem klar war, dass er krankheits- und urlaubsbedingt bis Ende Juni nicht mehr zur Verfügung stehen könnte, wurde er vom Vorsitzenden Ende Mai von seinen Verpflichtungen als Geschäftsführer entbunden, um eine klare Führungsstruktur zu schaffen.

  4. Die Vorstandsmitglieder Herr Forster und Herr Dr. Beil sind Anfang Juni zurückgetreten. Nachgerückt in den Vorstand ist der Stiftungsratsvorstand Herr Dr. Wieland. Die Vorstandsmitglieder Frau Emanuela Hualla-Achatz und Frau Renate Storch wurden am 19.06. in den Stiftungsrat berufen.

  5. Herr Maier-Kleeblatt übernimmt, zunächst versuchsweise begrenzt bis 30.9.06, die Aufgaben eines geschäftsführenden Vorstands. Dies ist unter zwei Hauptaspekten zu sehen:
    a) die LH spart damit vorerst viel Geld
    b) der Vorstand erhält relevante Unternehmensdaten aus erster Hand

  6. Der Streit mit Frau Faltermeier nähert sich mit großen Schritten seinem Ende. Wir freuen uns, dass es in einer Reihe von Treffen - zunächst unter der Moderation von Herrn Bürgermeister Färber - gelungen ist, Missverständnisse auszuräumen und sich anzunähern.
    Frau Faltermeier geht am 1. Juli 06 in den offiziellen Ruhestand und ist damit nicht mehr Mitarbeiterin der Lebenshilfe. Für ihr herausragendes Engagement und ihre großen Erfolge beim stetigen Auf- und Ausbau unserer Lebenshilfe sind wir ihr insgesamt  zu ganz besonderem Dank verpflichtet. Sie befindet sich derzeit im Krankenhaus. Umso mehr wünschen wir ihr alles Gute für ihre Gesundheit und Freude an ihrem hoffentlich angenehmen Ruhestand.

  7. Unsere finanzielle Lage ist immer noch prekär, wenngleich sich erste Erfolge der
    durchgeführten Strukturmaßnahmen anbahnen. Von entscheidender Bedeutung
    werden die Ergebnisse der kommenden Entgeltverhandlungen mit den Kostenträgern
    sein.

  8. Ein herzliches Dankeschön geht an die "Firma Nokia Event Agentur" aus Hamburg für ihren Arbeitseinsatz mit 48 Mitarbeitern. Viel Arbeit im und vor allem um das Haus herum wird erledigt und mit 5.000,- € finanziert. Am Freitagnachmittag, 23.06. wird der Garten für unsere Kinder neu gestaltet und zum Abschluss ein Grillfest von der Firma Nokia organisiert.

  9. Die nächste Mitgliederversammlung findet am Freitag, den 14. Juli 06, 19 Uhr im
    Begegnungsraum der LH in Hausham statt. Eine gesonderte Einladung liegt bei.

 

Rudolf Maier-Kleeblatt
Vorstandsvorsitzender
im Auftrag des Vorstands

 



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Kurzinfo Nr. 1 / 2006 vom 06. April 2006

 

Liebe Mitglieder,

sehr geehrte Mitarbeiter,

 

die wichtigsten Informationen aus den letzten drei Monaten zusammengefasst:

  1. Die "Stiftung Lebenshilfe Miesbach" wurde mit Überreichung der Anerkennungsurkunde gem. §§ 80, 81 BGB als öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts durch Herrn Regierungspräsidenten Christoph Hillenbrand am 24.01.2006 anerkannt.
     
  2. Unser Geschäftsführer Herr Ralf Greif verlässt uns zum 30.06.06. Wir bedanken uns bei Herrn Greif für seinen außerordentlich hohen Einsatz und die couragierte Einleitung und erfolgreiche Bearbeitung wichtiger Angelegenheiten, die wesentlich zur Zukunftssicherung der Lebenshilfe Miesbach beitragen. Für seine berufliche und private Zukunft wünschen wir ihm alles Gute.

  3. Am 6.04. 06 wurden vom Vorstand des Vereins Lebenshilfe Miesbach folgende Personen in den ehrenamtlichen Stiftungsrat der Lebenshilfe Miesbach berufen:
    Herr Rechtsanwalt Dr. Max Wieland (Vorsitzender), Herr Ralf Greif,  Herr Rudolf Maier- Kleeblatt.

  4. Am 15. Dezember 2005 fand durch den Bezirk Oberbayern eine von uns gewünschte, nicht angemeldete Qualitätsprüfung in unseren Tagesstätten statt. Der "sehr positive Veränderungsprozess" und die neue Organisationsstruktur wurden dabei besonders hervorgehoben.

  5. Erfreut sind wir auch darüber, dass wir für unser Kinderheim in Neuhaus endlich die erforderliche Betriebsgenehmigung im Vorentwurf erhalten haben. Bei diesem Prozess wurden neben sachlich - räumlichen Aspekten insbesondere die Qualität und Quantität unseres Personals sowie unsere pädagogische Arbeit überprüft.

  6. Im Rahmen unseres Qualitäts-  Entwicklungsprozesses konnten wir für viele Mitarbeiter passende Stellenbeschreibungen und elektronische Diensteinsatzpläne erarbeiten.

  7. Das Kinderheim "Haus Bambi" und die Frühförderungen in Holzkirchen und Hausham konnten im ersten Quartal 2006 nahezu ausgelastet werden. Für diesen Erfolg möchten wir uns an dieser Stelle bei unseren Mitarbeitern herzlich bedanken.

  8. Ferner bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Mitarbeitern, die uns durch freiwillige Reduzierung ihrer Arbeitszeit und Bereitschaft zur Versetzung innerhalb der LH enorm geholfen haben Überhänge abzubauen und damit Kündigungen weitestgehend zu vermeiden.

  9. Unsere langjährige Mitarbeiterin in der Verwaltung Frau Hermine Steimer verlässt uns nach 15 Jahren und tritt nun ihren wohlverdienten Ruhestand an. Wir bedanken uns auch an dieser Stelle für die langjährige Treue und tatkräftige Hilfe.

  10. Die nächste Mitgliederversammlung findet am 26. April 2006 in den Oberlandwerkstätten statt. Eine gesonderte Einladung liegt bei.


Rudolf Maier-Kleeblatt
Vorstandsvorsitzender

 

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