| Heilpädagogische Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche "Haus Bambi" |
nah und familiär


| Wir sind ein Zuhause für ... |
... Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zur Vollendung der Schulpflicht mit einer geistigen und Mehrfachbehinderung.
In unseren drei Wohngruppen leben zur Zeit 6 Kinder unterschiedlichen Alters und Geschlechts familienähnlich zusammen.
Außerdem verfügen wir pro Gruppe über einen Platz für Kurzzeitpflege.
Wer trägt die Kosten?
Die Finanzierung erfolgt über Eingliederungshilfe. Die medizinischen Leistungen werden mit den Krankenkassen verrechnet. Die Kurzzeitbetreuung wird über die Verhinderungspflege der Pflegeversicherung, sowie die Sozialhilfe finanziert.


| Unsere Betreuung - Familär - begleitend - fördernd |

Wir wollen unsere Kinder in ihrer Gesamtpersönlichkeit fördern und ihnen die notwendige Hilfestellung geben, dass sie ihre Persönlichkeit entfalten und so autonom und selbständig wie möglich leben können.
Es ist uns wichtig, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen und dem Kind die emotionale und soziale Sicherheit zu geben, damit es seine Entwicklungsmöglichkeiten nutzen kann.
Dies wird durch eine individuelle, kindbezogene Betreuung und Förderung sowie eine partnerschaftliche und akzeptierende Zusammenarbeit mit den Eltern ermöglicht.



| Unser Haus - Individuell und vielfältig |
Der Mittelpunkt einer jeden Gruppe ist ein heller und freundlicher Wohnraum. Jede Gruppe verfügt über ein behindertengerechtes Bad, sowie über Einzel- und Doppelzimmer. Die Gestaltung ist jeweils individuell auf die einzelnen Kinder abgestimmt.
Ganzjährig steht den Kindern ein wahrnehmungsfördernder, für ihre Bedürfnisse gestalteter Garten zur Verfügung.
Zusätzlich befinden sich im Haus zwei Therapieräume für Physio- und Ergotherapie, ein Bewegungsbad, ein Musikzimmer und ein Snoezelenraum.
Zum Haus gehört eine adäquat eingerichtete Großküche sowie eine Waschküche.



Heim als Unterstützung nicht als Ersatz der elterlichen Fürsorge um das behinderte Kind Die Geburt eines behinderten Kindes löst tief greifende Probleme und Konflikte bei den Eltern aus und belastet das Familienleben. Es ist jedoch immer wieder feststellbar, dass sich Eltern nach einem anfänglichen, schmerzhaften Abfinden oft bis zur Selbstaufgabe, dem Kind zuwenden. Es werden alle möglichen Anstrengungen unternommen, um die neuesten Therapien, die erfolgreichsten Operationen und die besten Fördermaßnahmen "aufzutreiben". Jedenfalls befinden sich die Eltern gerade in der Situation um die Sorge ihres hilfebedürftigen vor allem mehrfach behinderten Kindes in einem Gefühlstrudel aus Schuld und Pflichtgefühlen, Angst und Trauer, Unsicherheit und Glück. Kommen noch spezielle gesundheitliche Probleme hinzu wird die Belastung immer größer. Am meisten jedoch zerrt es an den Nerven, wenn die Eltern kaum noch Ruhephasen für sich selber finden. In der grenzenlosen Liebe und Sorge um das behinderte Kind wird oft nicht mehr bemerkt, wie sehr man sich am Rande seiner eigenen Kräfte befindet. Gerade in den ersten Jahren widmen die Eltern meist die ganze Aufmerksamkeit dem hilfebedürftigen Kind, das hat zur Folge, dass das soziale Netz rund um die Familie meist zusammen bricht. Gerade die engste Bezugsperson wie die Mutter fühlt sich in der Betreuung des Kindes allein gelassen und überfordert. Sie findet sich in einem Kreislauf wieder, der für keine Seite mehr eine Entwicklung zum Besseren erhoffen lässt. Die Entwicklung des Kindes scheint zu stagnieren und noch so kleine Fortschritte vermag man in seiner Kraftlosigkeit und Ohnmacht nicht mehr zu sehen. Die Eltern brauchen dringend Entlastung. Der Gedanke sein Kind in ein Heim zu geben wird vorschnell aufgegeben. Meist sind es dann Angehörige und Freunde die voller Unverständnis reagieren wenn man solche Gedanken äußert. Zurück bleiben Schuldgefühle und Versagensängste, bis die Familie so geschwächt ist, dass alles auseinander zu fallen droht und die Unterbringung in eine Wohnstätte als einziger Ausweg gesehen wird. Seien sie getrost liebe Eltern: "Heim als Verwahranstalt" stimmt schon lange nicht mehr. Unsere Gruppen sind klein und familienähnlich gestaltet. Liebevoll und fürsorglich werden die Kinder von speziell ausgebildeten (Erzieher, unterschiedlichen Fachdiensten und Therapeuten) auf dem Weg ihrer Entwicklung begleitet. Eltern sind keine Besucher, sondern werden - soweit es ihnen möglich ist - weiterhin als wichtigster Teil ihre Kinder auf seinem Weg begleiten. Heilpädagogische Fördermaßnahmen sollen ihr Kind in seiner Entwicklung zu einem glücklichen und soweit es ihm möglich ist, zu einem Selbstbestimmenden und selbstständigen Leben unterstützen. Für ein persönliches Gespräch nehmen wir uns gerne Zeit. 


| Unser Team - Kompetent und vielseitig |

1) Im Gruppendienst - Heilerziehungspfleger/innen - Erzieher/innen - (Kinder-) Krankenschwester/pfleger - Kinderpfleger/innen - Helfer/innen und Auszubildende - Zivildienstleistende und Praktikanten/innen
2) Gruppenübergreifend - Sozialpädagogin - Psychologin - Krankenpfleger - Musiktherapeutin - Ergotherapeutin
3) Therapien und Externe Einrichtungen - Förderschule Hausham und Aschau - Physiotherapie - Reittherapie - Logopädie - Frühförderung /Blindeninstitut
4) Medizinische Betreuung Erfolgt durch unsere erfahrenen Hausärzte (Allgemeinarzt und Kinderarzt), die den Kindern und Jugendlichen rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Außerdem arbeiten wir eng mit neuropädiatischen und orthopädischen Fachkliniken zusammen.


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