| Jahresbericht Lebenshilfe |
Hier in aller Kürze die wichtigsten Ereignisse. Diese Abschnitte in der Chronik erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten wir den einen oder anderen Namen der jeweiligen Initiatoren übersehen haben, entschuldigen wir uns hiermit. 

6. Juli 1969 Gründung der Kreisvereinigung der Lebenshilfe im Studienzentrum der evangelischen Jugendarbeit in Neuhaus - 29 Mitglieder - 1. Vorsitzender wird der Bürgermeister von Hausham Anton Weilmaier.
1969 - 1976 Durchführung von Kursen, Tagungen und Elternkreisen, private Kontakte zwischen den Eltern.
1974 Zusammenarbeit mit dem Landratsamt bei der Gründung der Werkstätte für Behinderte.
1976 Eröffnung der Tagesstätte der Lebenshilfe am Berghof. Herr Hofer ist bereit, einige Räume für die heilpädagogische, schulbegleitende Tagesstätte zur Verfügung zu stellen. Frau Liebig und Frau Jordan haben sich um diese Gründung bemüht.
1977 Einweihung der Tagesstätte in Anwesenheit des 1. Vorsitzenden, Bürgermeister Anton Weilmaier und Landrat Wolfgang Gröbl.
Die Dipl.-Psychologin Frau Gerlind Fröscher übernimmt die Leitung der Tagesstätte.
Seit dieser Zeit werden auch integrierte Freizeiten mit behinderten und nicht-behinderten Kindern der Tagesstätte und Freizeiten für schwerer behinderte Kinder durchgeführt. nach oben


1979 Wechsel der Vorstandschaft: Herr Bürgermeister Anton Weilmaier tritt aufgrund von Arbeitsüberlastung zurück und Herr Eberhard von Ammon wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.
1980 Eröffnung der Gruppe für erwachsene Schwerbehinderte. Gründung des heil-pädagogischen Kindergartens am Berghof im Herbst des Jahres. Es werden Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren betreut. Im gleichen Jahr verlässt Frau Gerlind Fröscher-Scheckenbach die Lebenshilfe, da sie nach Tansania geht. Als Nachfolgerin kommt die Dipl.-Psychologin Ilse Faltermeier.
1981 Eröffnung der Frühförderstelle in Miesbach. Gleichzeitig ist dort die Geschäftsstelle untergebracht.
1982 Erfolgreiche Verhandlung mit der Gemeinde Hausham. Die Gemeinde überlässt der Lebenshilfe die Räume in der Brentenstr. 7.
Beginn der Baumassnahme "Neue Tagesstätte".
1983 Einweihung der "Neuen Tagesstätte". Über 100.000,-- DM werden durch Aktionen und Spenden für die Umbaumassnahme beigesteuert.
1984 Übernahme der Trägerschaft für das Kinderpflegeheim "Haus Bambi". Eröffnung der Heilpädagogischen Tagesstätte für verhaltensauffällige und lerngestörte Kinder. nach oben


1985 Beginn der Offenen Behindertenarbeit im Landkreis Miesbach. Umzug mit der Frühförderstelle. Erweiterung des Angebotes.
1986 Erwerb des Landhauses Hoppe. Hier soll das Heilpädagogische Kinderheim "Haus Bambi" entstehen. Grosse Weihnachtsaktion des Miesbacher Merkurs. Spende des Chrysanthemenballs in Höhe von 80.000 DM.
1987 Erlös der Spendenaktion der Zeitung über 250.000 DM. Nochmalige Spende des Chrysanthemenballs von 90.000 DM.
1988 Wechsel der Vorstandschaft. Herr Eberhard von Ammon tritt nach neun erfolgreichen Jahren als erster Vorsitzender zurück.
Herr Uwe Kucht wird neuer Vorsitzender. Im Herbst wird unser neues Heilpädagogisches Kinderheim in Neuhaus bezogen. Gesamtkosten 3,4 Millionen DM. Eröffnung einer eigenen Geschäftsstelle in der Tegernseer Strasse 23 in Hausham.
1989 Die Förderstätte für schwerbehinderte Erwachsene zieht in eine eigene Wohnung in Hausham, Miesbacher Strasse 9.
Die Offene Behindertenarbeit wird durch das Arbeitsministerium finanziell unterstützt. Dadurch ist eine Erweiterung möglich.
Dafür wird in Hausham eine neue Begegnungs-stätte für erwachsene behinderte und nichtbehinderte Mitmenschen errichtet.
Rücktritt des Vorsitzenden Uwe Kucht. Kommissarischer Vorsitz: Frau Hedwig Eiter. nach oben


1990 Einweihung der Begegnungsstätte in Hausham, Miesbacher Strasse 9. Beginn des Betreuten Wohnens in der Begegnungsstätte. Eröffnung der Außenstelle der Frühförderung Holzkirchen, Münchner Strasse 29. Umzug der Fördergruppe für schwerbehinderte Mitmenschen in die Begegnungsstätte Miesbacher Strasse 9 in Hausham.
Neuwahl: Frau Hedwig Eiter wird zur ersten Vorsitzenden gewählt.
1991 Eröffnung der Frühförderaußenstelle Hausham, Kreuzweg 7.
1992 Erlös der Spendenaktion "Leser helfen Lesern" des Miesbacher Merkur für die Frühförderung von über DM 370.000. In dem Betrag ist eine 50.000-DM-Spende des Chrysanthemenballs enthalten.
Zusammenarbeit mit der Regens-Wagner-Stiftung, um Wohnmöglichkeiten für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zu schaffen. Die erste Wohngruppe wird eröffnet.
Die Lebenshilfe unterstützt die Planung für die Deckung des Wohnbedarfs von Menschen mit Behinderung im Landkreis Miesbach.
Von der Regens-Wagner-Stiftung werden alle notwendigen Beantragungen zur Verwirklichung des Konzepts durchgeführt. Die Lösung des Wohnproblems im Landkreis wird dadurch realisierbar.
1993 Aktivitäten, um die Zukunft der Werkstatt für Behinderte im Landkreis abzusichern. Neuwahl: Vorsitzende Frau Hedwig Eiter.
1994 Die Lebenshilfe wird Gesellschafter bei der Oberlandwerkstätten gGmbH Miesbach. Die Oberlandwerkstätten gGmbH Miesbach übernimmt die Trägerschaft der Behindertenwerkstätte im Landkreis Miesbach.
Umzug der Geschäftsstelle in die Dr.-Franz-Langecker-Strasse 16 in Hausham.
Großes Herbstfest "Menschen mit Menschen - Mitmenschen" im Rahmen der Aktion "Leser helfen Lesern".
25-Jahr-Feier Lebenshilfe Kreisvereinigung Miesbach. Die Erweiterung der Tagesstätte wird ins Auge gefasst. Verhandlungen mit der Gemeinde Hausham und Herrn Leitner (Architekt) beginnen. nach oben


1995 Die Frühförderung bezieht in Holzkirchen ein neues Haus in der Münchner Strasse 81. In diesem Haus wird eine heilpädagogische Kleingruppe als Aussenstelle der Tagesstätte Hausham eröffnet.
Erlös der Spendenaktion "Leser helfen Lesern" des Miesbacher Merkur für die Frühförderung von über DM 370.000. In dem Betrag ist eine 50.000-DM-Spende des Chrysanthemenballs enthalten.
Zusammenarbeit mit der Regens-Wagner-Stiftung, um Wohnmöglichkeiten für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zu schaffen. Die erste Wohngruppe wird eröffnet.
Die Lebenshilfe unterstützt die Planung für die Deckung des Wohnbedarfs von Menschen mit Behinderung im Landkreis Miesbach.
Von der Regens-Wagner-Stiftung werden alle notwendigen Beantragungen zur Verwirklichung des Konzepts durchgeführt. Die Lösung des Wohnproblems im Landkreis wird dadurch realisierbar.
1996 Bezuschussung eines Hauses für die Frühförderung in Hausham. Kauf des Hauses und Beginn der Umbauarbeiten. Neuwahl: Vorsitzende Frau Hedwig Eiter.



1997 Fertigstellung und Einweihung des neuen Frühförderhauses in Hausham, Tegernseer Strasse 13 b. Eberhard von Ammon erhält bei einer kleinen Feier die silberne Ehrennadel der Lebenshilfe für seinen unermüdlichen Einsatz.
In der Heilpädagogischen Tagesstätte wird es eng. Der Bedarf an Betreuungsplätzen steigt. Es werden Ausweichräumlichkeiten im Dachgeschoss des neuen Frühförderhauses und in der ehemaligen Frühförderung im Kreuzweg für die Nachmittagsbetreuung mitbenutzt. Die Erweiterung der Tagesstätte wird ins Auge gefasst. Verhandlungen mit der Gemeinde Hausham und Herrn Leitner (Architekt) beginnen. 

1998 Die Benefiz-Aktion "Sternstunden" des Bayerischen Rundfunks sichern eine Bezuschussung von DM 300.000,-- für einen Erweiterungsbau am Heilpädagogischen Kinderheim "Haus Bambi" zu. Der Chrysanthemenball e.V. stellt DM 30.000,-- für den Snoezelenraum zur Verfügung. Die Baumaßnahme beginnt im Herbst 1998. Erweiterung der Außenstelle der Heilpädagogischen Tagesstätte in Holzkirchen, Münchner Strasse 81.
1999 Feier zur Eröffnung des Anbaus am Heilpädagogischen Kinderheim "Haus Bambi" und zum 30jährigen Bestehen der Lebenshilfe im Landkreis Miesbach.
Einweihung der neuen Oberlandwerkstätten gGmbH Miesbach, Am Windfeld 25.
Die Regens-Wagner-Stiftung Erlkam weiht das Wohnheim für behinderte Menschen ein. Erste Beantragung einer Erweiterung der Heilpädagogischen Tagesstätte.
Neuwahl: Vorsitzende Frau Hedwig Eiter.

2000 Die Regens-Wagner-Stiftung in Erlkam übernimmt die Trägerschaft der Förderstätte für erwachsene behinderte Mitmenschen. nach oben


2002 Ab Februar beginnt bei laufendem Betrieb der Erweiterungsbau der Heilpädagogischen Tagesstätte. Die betreuten Kinder und die Mitarbeiter müssen sich in der Zeit der Umbauphase nochmals räumlich einschränken.
2003 Die Lebenshilfe Miesbach beteiligt sich mit anderen Vereinen und Organisationen durch zahlreiche Veranstaltungen am "Europäischen Jahr für Menschen mit Behinderung". So wird zu diesem Thema in den Räumen der Kreissparkasse Miesbach - Tegernsee, Geschäftsstelle Hausham, die Ausstellung "Bildstörung" unter großem Interesse der Landkreisbevölkerung gezeigt.
Im Mai erwirbt die Lebenshilfe von der Gemeinde Hausham das gesamte Gebäude Brentenstraße 7, in dem vorher bereits die Heilpädagogische Tagesstätte der Lebenshilfe zur Miete untergebracht war, für 620.000,00 Euro.
Im September werden der Erweiterungsbau und die neu renovierten Räume des Altbaus der Heilpädagogischen Tagesstätte mit einem Begegnungsfest, bei dem die Bevölkerung des Landkreises mit großem Interesse Anteil nahm, eingeweiht. Vorstandschaft, Mitarbeiter und vor allem die betreuten Kinder der Heilpädagogischen Tagesstätte freuen sich über die schönen neuen Räumlichkeiten Die Finanzierung des gesamten Bauprojektes erfolgt über Zuschüsse der Regierung von Oberbayern, des Landkreises Miesbach und Eigenmittel der Lebenshilfe Miesbach. Großer Dank gebührt auch den Spenden der Aktion "Leser helfen Leser" des Miesbacher Merkur, der Aktion Mensch, der Bayerischen Landesstiftung und der Aktion "Sternstunden" des Bayerischen Rundfunks. Im Dezember geht nach langjähriger und sehr erfolgreicher Arbeit als Psychologin und Geschäftsführerin Frau Ilse Faltermeier in die Altersteilzeit.
2004 Die Lebenshilfe beginnt mit strukturellen Veränderungen und der finanziellen Sicherstellung ihrer Einrichtungen bei immer knapper werdenden öffentlichen Mitteln bzw. bei schwieriger werdenden Finanzierungsgrundlagen. Die EDV und die elektronische Dokumentation werden in allen Teilbereichen der Lebenshilfe eingeführt.
Im Juli zieht die gesamte Geschäftsstelle in die umgebauten Räumlichkeiten (Dachgeschoss) des Gebäudes Brentenstraße 7 um.
2005 Im Februar tritt Herr Dr. Franz Dörfler als Vorstandsmitglied zurück.
Im März tritt Frau Hedwig Eiter als langjährige Vorsitzende der Lebenshilfe Miesbach zurück. Herr Rudolf Maier-Kleeblatt wird in die Vorstandschaft der Lebenshilfe berufen.
Im April wählt die Belegschaft der Lebenshilfe ihre Mitarbeitervertretung, die sich in Form des Betriebsrates im Mai konstituiert.
Im Juni wird die Außengruppe Holzkirchen des Heilpädagogischen Kindergartens aufgelöst. Einzelne Kinder werden in den bestehenden Heilpädagogischen Kindergarten in Hausham, Brentenstraße 7 integriert.
Herr Jörg Forster wird als langjähriges Vorstandsmitglied zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Herr Dr. Wolfgang Beil wird sein Stellvertreter. Im November wird bei der Mitgliederversammlung über den Vorschlag einer Stiftung Für die Lebenshilfe Miesbach abgestimmt. Die Mitglieder votieren mehrheitlich für die Gründung einer Stiftung. Herr Rudolf Maier-Kleeblatt wird durch die Mitgliederversammlung zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Außerdem werden Frau Emanuela Hualla-Achatz, Frau Sabine Werner und Frau Renate Storch in die Vorstandschaft des Vereins gewählt. Frau Eva Faber und Herr Martin Bichler hatten sich nicht mehr für die Wiederwahl zur Verfügung gestellt und schieden damit als Vorstandsmitglieder der Lebenshilfe Miesbach aus.
2006 Im Mai tritt das langjährige Vorstandsmitglied Herr Jörg Forster zurück.
Im Juni reicht das Heilpädagogische Kinderheim "Haus Bambi" bei der Regierung von Oberbayern einen Entgeltantrag ein. Es kommt nicht zu einer Einigung zwischen den Verhandlungspartnern und die Sache kommt vor das Schiedsgericht.
Herr Dr. Wolfgang Beil tritt als langjähriges Vorstandsmitglied von seinem Amt zurück.
Im Juli stimmt die Mitgliederversammlung der vorgeschlagenen Satzungsänderung des Vereins zu. Herr Dr. Max Wieland wird in den Vorstand der Lebenshilfe Miesbach berufen.
Im August findet der Umbau bzw. behindertengerechte Durchbruch von den Räumlichkeiten der Heilpädagogischen Tagesstätte zu den Räumen der Volkshochschule Hausham im ersten Stock statt. Die betreuten Kinder der Heilpädagogischen Tagesstätte bekommen dadurch einen direkten Zugang zu einem großen Bewegungsraum.
Im September wird Herr Manfred Wilms in die Vorstandschaft berufen.
Im Dezember tritt Herr Dr. Max Wieland aus der Vorstandschaft zurück.
Die Volkshochschule Hausham zieht als Mieter aus den Räumlichkeiten der Lebenshilfe Miesbach, Brentenstraße 7 aus. Als einziger Mieter in diesem Gebäude verbleibt noch der "Jugendtreff" der Gemeinde Hausham. nach oben

|